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Führung Spurensuche: Stätten der Industriekultur am 20. Oktober

Betreff: Einladung: Führung Tempelhof Haus der Buchdrucker und Flughafen Tempelhof am 20. Oktober ab 13:45 Uhr

aufgrund der großen Nachfrage bieten wir folgende Führung noch einmal an und bitte um Beachtung:

Spurensuche: Stätten der Industriekultur   20. Oktober 2020

Treffpunkt 13:45 Uhr an der Verdi-Mediengalerie, Dudenstr. 10 – Direkt um U-Bahnhof Platz der Luftbrücke

Teilnahmegebühr 5€

Haus der Buchdrucker

Das Verbandshaus der Deutschen Buchdrucker wurde von 1924 bis 1926 errichtet. Es gilt als ein Markstein des Neuen Bauens und wurde von Max Taut und Franz Hoffman errichtet. Das Haus war die Publikationszentrale des Buchdruckerverbandes. Der „Korrespondent", die zentrale Zeitung des Verbandes erschien zweimal wöchentlich mit einer Auflage von 60 Tausend. Die Druckwerkstätten beschäftigten rund 100 Personen. Sie verfügten über eine vorbildliche Lehrwerkstatt, und galten von den Räumlichkeiten und den sozialen Einrichtungen her als Musterbetrieb. Bis zur Beschlagnahmung durch die Nationalsozialisten, beschäftigte der Bildungsverband 36 Personen im Buchdruckerhaus. Seit Kriegsende ist das Haus wieder ununterbrochen in Gewerkschaftsbesitz, erst bei der IG Druck und Papier, seit 1989 bei der IG Medien und heute in ver.di. Erklärungen durch Sabine Schöneburg.

im Anschluss: Führung Flughafen Tempelhof

Bereits 1909 kreiste der LZ6 von Ferdinand Graf von Zeppelin über dem Tempelhofer Feld. Die ersten Flughafengebäude wurden 1923 errichtet. Ab 1936 wurde unter den Nationalsozialisten mit dem monumentalen Bau des neuen Flughafens begonnen, der allerdings nie fertiggestellt wurde- Am Rande des Flughafens entstand ein Barackenlager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus besetzen Ländern. Im April 1945 nahm die sowjetische Armee den Flughafen ein und übergab ihn im Juli an die US-Amerikaner. Die Luftbrücke 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt gemacht, während der deutschen Teilung wurde er für viele Menschen zu einem Symbol für Hoffnung und Freiheit. Der zivile Luftverkehr begann 1951 und wurde im Oktober 2008 eingestellt.

Der Flughafen Tempelhof soll zu einem Stadtquartier für Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft und öffentliche Nutzungen werden. Die Führung „Tempelhof im Nationalsozialismus“ gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte und ermöglicht den Zutritt zu zahlreichen interessanten Orten.

Hinweis: Auf Grund der aktuellen Hygiene-Vorschriften / Corona-Bestimmungen muss während der Führung ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Ende gegen 17:30 Uhr

Anmeldung bitte per Mail an Michaela Klingberg: klingberg@remove-this.rosalux.de.

Die Platzkapazität ist begrenzt.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.

           Mit freundlichen Grüßen

Michaela Klingberg

Kulturforum

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Franz-Mehring-Platz 1

10243 Berlin

fon: 030-44310 160

            mail: klingberg@rosalux.de